ADHS: Präventive Schritte im Alltag– Konzepte und Coaching für Einrichtungen –
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Noch ist unklar, ob die Zahl der von ADHS Betroffenen zunimmt, jedenfalls nimmt die Aufmerksamkeit für die Störung und die Sensibilität für betroffene Kinder zu. In Kindertagesstätten hat man es altersbedingt in der Regel mit Vorformen der Störung zu tun, mit auffälligen Verhaltensweisen, die auf eine später mögliche ADHS hindeuten können. Eine abschließende Diagnose ist nach heutigem Kenntnisstand in der Regel nicht vor dem 5. oder 6. Lebensjahr möglich. In Grundschulen nehmen Auffälligkeiten zu. Generell scheint in allen Institutionen mit Kindern - bis in die Sportvereine - der Problemdruck zu wachsen. |
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Bislang nur sehr wenige Kindereinrichtungen und –organisationen entwickeln Konzepte dafür‚ wie man im pädagogischen Alltag angemessen mit den Problemen umgeht. Einige einfache Grundsätze sind sofort einsichtig: 1 ADHS und deren Auswirkungen für betroffene Kinder verstehen. 2 Eigene Kompetenzen erarbeiten. 3 Handlungsmöglichkeiten entwickeln und umsetzen. |
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Alle Maßnahmen sind mit Bezug auf die Ströung‚ ihren Charakter und ihre Verlaufsformen zu konzipieren. Ein einfaches – aber durchaus wirkungsvolles – Vorgehen kann etwa folgende Elemente enthalten: |
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• Die Leiterin der Einrichtung nimmt gelegentlich an qualifizierten Fortbildungen teil. • Auffällige Kinder werden in kritischen Situationen liebevoll beruhigt. • Die Eltern dieser Kinder werden qualifiziert beraten. • Wenn erforderlich‚ erfolgt ein pädagogischer Austausch in Team–Sitzungen. |
| Vertiefung von konzeptionellen Überlegungen |
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• "14 Prinzipien" (R.A. Barkley) zum Umgang mit ADHS im pädagogischen Alltag (pdf) |
| • Warum Kinder mit ADHS unsere ganze Liebe und Verantwortung brauchen (Vortrag, R. Eckert) (pdf) |
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Sie wollen sich näher über den Umgang mit ADHS informieren? • ADHS – Was mache ich nun? (Telefon– und Mail–Kontakt für Betroffene‚ Eltern und Angehörige) • Unverbindlicher Kontakt mit SSP Beratung |
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